HIV-Infektion


HIV in Deutschland Ende 2016 (laut RKI):

In Deutschland lebten Ende 2016 ca. 88.400 HIV-positiv und/oder an AIDS erkrankte Menschen , davon ca. 56.100 schwule Männer und MSM (ca. 63,5 %), 11.200 heterosexuelle Menschen (ca. 12,6 %)  und 8.200 i.V. Drogengebrauchende (ca. 9,3 %).  12.700 Menschen wussten zu diesem Zeipunkt noch nichts von ihrer Infektion. Circa 60.700 HIV-Infizierte wurden mit anti­viralen Medi­ka­menten be­handelt.

 

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland und bei Menschen deutscher Herkunft, die sich im Ausland mit HIV infiziert haben, wird für das Jahr 2016 auf  3.100  geschätzt und bleibt damit gegenüber  2015  konstant.

 

Der relative Anteil der Männer an den HIV-Neudiagnosen im Jahr 2016 betrug 80,6 % (2.500),  der Anteil der Frauen ca 18,4 % (ca. 570) .  Mit einem relativen Anteil von 67,8 % aller HIV-Neudiagnosen in 2016 (ca. 2.100) stellten schwule Männer und MSM die größte Gruppe unter den HIV-Neudiagnosen dar, gefolgt von heterosexuellen Männern und Frauen mit ca 24 % (750) und  i.V. Drogengebraucher_innen mit 7,7 % (ca. 240).