HIV-Infektion


HIV in Deutschland Ende 2017 (laut RKI):

In Deutschland lebten Ende 2017 ca. 86.000 HIV-positiv und/oder an AIDS erkrankte Menschen , davon ca. 53.000 schwule Männer und MSM (ca. 61,6 %), 10.900 heterosexuelle Menschen (ca. 12,6 %)  und 7.900 i.V. Drogengebrauchende (ca. 9,18 %).  11.200 Menschen wussten zu diesem Zeipunkt noch nichts von ihrer Infektion. Circa 68.800 HIV-Infizierte wurden mit anti­viralen Medi­ka­menten be­handelt.

 

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland und bei Menschen deutscher Herkunft, die sich im Ausland mit HIV infiziert haben, wird für das Jahr 2017 auf  2.600  geschätzt und liegt damit unter der Schätzung für 2016.

 

Der relative Anteil der Männer an den HIV-Neudiagnosen im Jahr 2017 betrug 80,76 % (2.100),  der Anteil der Frauen ca 19,61 % (ca. 510) .  Mit einem relativen Anteil von 65,38 % aller HIV-Neudiagnosen in 2017 (ca. 2.100) stellten schwule Männer und MSM die größte Gruppe unter den HIV-Neudiagnosen dar, gefolgt von heterosexuellen Männern und Frauen mit ca 23,84 % (620) und  i.V. Drogengebraucher_innen mit 10,0 % (ca. 260).